Hautpflege

Für viele Menschen ist sie selbstverständlich. Berücksichtigung findet die richtige Hautpflege meist nur, wenn es um gängige Schönheitsideale geht: Ebenmäßige, weiche und schöne Haut. Doch die Haut ist vielmehr als nur ein Erscheinungsbild.

Zugegebenermaßen ist es in der heutigen Zeit sehr bedeutsam wie unsere Haut aussieht, Hautkrankheiten werden von Außenstehenden fälschlicherweise häufig mit mangelnder Hygiene assoziiert. Aber unsere Haut erfüllt auch sehr wichtige Funktionen für unseren Körper. Sie ist flächenmäßig unser größtes Sinnesorgan. Wie eine Art Schutzkappe liegt ihre primäre Aufgabe darin, Gefahren von unserem Körper abzuwehren. Dazu trägt etwa der natürliche Säureschutzmantel der Haut bei, die Fähigkeit zur Wundheilung, damit keine Keime eindringen können und die Temperaturregulation oder aber Hornhautverdickungen an den Füßen bei falschem Schuhwerk. Die Haut reguliert sich in gewisser Weise selbst. Dennoch sind Reinigung und Pflege wichtig – und zwar von innen wie von außen. Die wenigsten Menschen verfügen nämlich über einen normalen Hauttyp, bei dem sowohl Feuchtigkeitshaushalt als auch Talgproduktion in vollkommener Balance die Haut versorgen. Viel häufiger bedürfen trockene oder fettige Hauttypen einer speziellen Hautpflege. Grundsätzlich gilt aber für alle Hauttypen: Eine regelmäßige und speziell abgestimmte Hautreinigung- und pflege ist essentiell, um die körpereigenen Schutzfunktionen der Haut zu unterstützen und zu erhalten. Lesen Sie hier welche Bedeutung Hautpflege hat, worauf es dabei ankommt und auf welche verschiedenen Weisen Sie Ihre Haut pflegen können.

Hautpflege

Bedeutung von Hautpflege

Die Haut stellt in gewisser Weise einen Spiegel unserer Seele dar. Redensarten wie „Das geht einem unter die Haut“ oder „Ich könnte aus der Haut fahren“ unterstreichen diese Ansicht. Aber auch dass wir bei Scham oder Wut erröten, hingegen blass und fahl werden, wenn wir unglücklich überrascht werden, verdeutlicht den Zusammenhang unseres Wohlbefindens mit dem Erscheinungsbild unserer Haut. Stress, Trauer, Ärger und Wut sowie andere psychische Vorgänge spiegeln sich auf unserer Haut wieder. Diese unwillkürliche Zurschaustellung unserer Emotionen empfinden wir sehr häufig als unangenehm. Deshalb leidet unser Wohlbefinden auch besonders, wenn sich das Hautbild durch andere innere Faktoren oder äußere Umwelteinflüsse negativ verändert. Mit einer gezielten und individuell angepassten Hautpflege können wir selbst dazu beitragen, dass wir von innen und außen strahlen, dass wir uns in unserer Haut wohl fühlen.

Dabei verfolgt die richtige Hautpflege vor allem das Ziel, die Schutzfunktion unserer Haut zu unterstützen und aufrecht zu erhalten. In der Realität ist dies aber nur ein Ziel neben anderen. Hautpflege soll dem natürlichen Hautalterungsprozess entgegen wirken. Mit der entsprechenden Hautpflege können Sie viel dafür tun. Unsere Haut beginnt schon ab etwa dem 25. Lebensjahr zu altern. Zwar machen sich noch keine Fältchen oder eingefallene Hautareale bemerkbar, dennoch lässt die Spannkraft und Elastizität immer weiter nach. Eine wichtige Aufgabe der Hautpflege ist es deshalb, die Haut von außen mit zusätzlicher Feuchtigkeit und ab einem bestimmten Alter auch mit zusätzlichem Hyaluron zu versorgen. Vor allem aber soll Hautpflege vor dem Austrocknen der Haut schützen, denn ansonsten leidet die Hautbarriere. Des Weiteren kann die richtige Hautpflege für geschmeidig zarte Haut oder aber für reine Haut sorgen.

Hautpflege beinhaltet aber auch die Reinigung der Haut von Schmutz und schädlichen Umweltstoffen genauso wie von abgestorbenen Hautschüppchen, die ansonsten zu verstopften Poren führen könnten. Tägliches Duschen und Gesichtwaschen ist für die meisten Menschen ohnehin eine Selbstverständlichkeit. Gleichzeitig trocknet Wasser sowie Duschgel und Reinigungslotion die Haut aus. Eine entsprechende ausgleichende feuchtigkeitszufuhr in Form von Lotions, Cremes und Salben ist deshalb ebenfalls unerlässlich.

Hautpflege bedeutet aber auch Schutz vor Krankheiten. Gerade helle Hauttypen müssen sich nicht nur im Sommer vor UV-Strahlen schützen. Sonneneinstrahlung und insbesondere Verletzungen durch die Sonne in Form von Verbrennungen begünstigen die Entstehung von Hautkrebs. Hautpflege bedeutet demnach auch, die Haut vor schädlicher UV-Strahlung zu bewahren.

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Lässt sich die Haut wirklich von der Hautpflege beeinflussen?

Die Frage, ob sich mit der Pflege der Haut tatsächlich ihr Erscheinungsbild verändern lässt, ist etwa in Anbetracht der Versprechungen von Anti-Aging-Produkten berechtigt. Der natürliche Hautalterungsprozess lässt sich nur schwerlich beeinflussen und schon gar nicht aufhalten. Und dennoch: Mit der richtige Hautpflege kann trockene Haut geschmeidiger werden, empfindliche Haut lässt sich vor reizenden Umwelteinflüssen schützen und fettige und unreine Haut kann ausgeglichen und geklärt werden. Und zuletzt: Auch gegen die vorzeitige Hautalterung lässt sich mit entsprechender Hautpflege etwas unternehmen, die Kollagen- und Elastinproduktion können Sie vor allem über Ihre Ernährung beeinflussen. Mit der richtigen Feuchtigkeitspflege lässt sich zudem die Spannkraft der Haut unterstützen.

Gesichtspflege

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Wirkungsvolle Hautpflege zielt insbesondere darauf ab, die Haut an Körper und im Gesicht geschmeidig und ebenmäßig werden zu lassen. Die Reinigung mit Wasser ist dabei identisch, jedoch erfordern die unterschiedlichen Hautpartien unterschiedliche Pflege. Während die Haut an den Füßen schnell sehr trocken werden kann und sich eine Pflege mit Urea-Produkten empfiehlt, liegen auf den Rücken und im Gesicht zahlreiche Talgdrüsen, die im besten Falle die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit und Talg selbst geschmeidig hält. Wenn die Talgdrüsen aber zu viel Talg produzieren und die Haut infolgedessen glänzend und ölig erscheint, dann hilft eine ausgleichende Hautpflege dabei, die überschüssigen Hautfette zu neutralisieren und Hautunreinheiten vorzubeugen. Versorgen die Talgdrüsen die Haut hingegen mit zu wenig Fetten, dann hilft eine Feuchtigkeitspflege den Symptomen trockener Haut wie Rötungen und Spannungsgefühlen entgegenzuwirken.

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Die richtige Hautpflege für den richtigen Hauttyp

Die meisten Menschen müssen nicht zur täglichen Körperpflege überredet werden. Duschen, Gesicht waschen wie auch Zähne putzen gehören zur alltäglichen Routine dazu, sie ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. An der Frage, wie viel Pflege die Haut aber tatsächlich braucht, scheiden sich die Gemüter. Das Patentrezept für die richtige Hautpflege gibt es nicht. Unbestritten ist allerdings, dass häufiges Duschen und langes Baden der Haut Feuchtigkeit entzieht, wodurch der natürliche Säureschutzmantel der Haut geschwächt wird. Auf diese Weise kann die Haut auch an Elastizität verlieren.

Hautpflege sollte sich in erster Linie also an dem individuellen Hauttyp orientieren. Normale Haut ist zum Beispiel sehr viel einfacher zu versorgen als etwa Mischhaut. Aber für alle Hauttypen lassen sich einige simple Regeln formulieren, die bei jeder Hautpflege angewendet werden können.

Das sollten Sie bei der Hautpflege beachten:
  • Nicht zu häufig und nicht zu lange duschen oder baden.
  • Bei der Reinigung des Körpers und des Gesichts empfiehlt es sich lauwarmes Wasser zu verwenden.
  • Starkes Rubbeln reizt die Haut, Waschlotionen, -gele oder auch Peelings deshalb lieber sanft einmassieren.
  • Gleiches gilt für das Abtrocknen: Lieber sanft trocken tupfen, anstatt die Haut durch zu großen mechanischen Reiz zu irritieren.
  • Mitesser, Pickel und Co.: Lieber nicht selbst ausdrücken, sondern warten bis sie von selbst abklingen oder von medizinisch geschultem Fachpersonal behandeln lassen.
  • Eine gute, abwechslungsreiche und vor allem vitamin- und mineralstoffreiche Kost unterstützt die Hautpflege von außen ideal. Dazu gehört auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Abgesehen von diesen allgemeinen Empfehlungen, gibt es für jeden Hauttyp und für jede Hautkrankheit entsprechende und wichtige Hinweise und Tipps. Am häufigsten sind der trockene und der empfindliche Hauttyp in unserer Bevölkerung vertreten. Jugendliche leiden hingegen vor allem unter fettiger oder Mischhaut.

Pflege trockener Haut:
Wer unter trockener Haut leidet, tut am meisten für seine Haut, wenn er zunächst den eigenen Lebensstil einer Prüfung unterzieht. Rauchen und übermäßiger Alkoholgenuss können die Haut austrocknen, genauso wie eine ungesunde und einseitige Ernährung, der es an Vitaminen und Mineralstoffen mangelt. Solche Gewohnheiten lassen sich schnell abstellen und verhelfen häufig alleine schon zu einem deutlich besseren Hautbild.

Ansonsten gilt es bei der Pflege trockener Haut den Feuchtigkeitsmangel oder -verlust mit entsprechenden Pflegeprodukten auszugleichen. Da trockene Haut gleichzeitig meist sehr sensibel reagiert, empfehlen sich Produkte, die die Haut nicht zusätzlich reizen. Achten Sie auf eine kurze Liste an Inhaltsstoffen. Verzichten Sie am besten auf solche Pflegen, die Duft- und Konservierungsstoffe oder Alkohol enthalten. Das könnte zusätzlich austrocknen.

Pflege empfindlicher Haut: 
Menschen mit empfindlicher Haut leiden ebenfalls unter Hautrötungen oder auch juckender Haut. Auch bei diesem Hauttyp ist der Säureschutzmantel der Haut angegriffen. Mittlerweile gibt es eine Palette an Produkten, die speziell für empfindliche und sensible Haut hergestellt wurden. Bei empfindlicher Haut gilt aber vor allem der Grundsatz: Weniger ist mehr! Auf zu viele Pflegeprodukte oder einen häufigen Wechsel reagiert empfindliche Haut mit Rötungen oder auch mit Ausschlag. Bleiben Sie am besten einer Linie treu!

Pflege fettiger Haut:
Auch beim fettigen Hauttyp, können Sie an einigen Stellschrauben Ihres Alltags drehen. Der Verzicht auf zuckerhaltige und fettreiche Lebensmittel können das glänzende und ölige Erscheinungsbild stark verbessern. Die Reinigung gewinnt bei der Hautpflege fettiger Haut besondere Bedeutung. Die regelmäßige Entfernung von überschüssigem Talg und Hautschuppen beugt der Entstehung von Akne vor. Rückfettende Cremes sind natürlich tabu, greifen Sie lieber zu leichten und mattierenden Cremes.

Pflege normaler Haut: 
Menschen mit einem normalen Hauttyp können sich glücklich schätzen, weil sich die Reinigung und Pflege recht unkompliziert gestaltet. Um das idealtypische Erscheinungsbild jedoch nicht zu reizen und den Säureschutzmantel zu unterstützen, sollten Sie auch bei normaler Haut auf möglichst milde und sanfte Produkte mit wenigen Inhaltsstoffen zurückgreifen. Der Feuchtigkeitshaushalt bei normaler Haut ist ausgeglichen, unnötig viele oder aggressive Inhaltsstoffe könnten die natürliche Hautbarriere stören. Aggressive, stark rückfettende Inhaltsstoffe sind daher für normale Haut nicht geeignet.